Greendrive

Bei ihrer ersten Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb in Frankreich konnte das Team Greendrive sehr gut platzieren. Natürlich wurden die Schüler am Bahnhof in Stralsund entsprechend begrüßt.

Samstag war ein Tag voller Spannung. Nach dem Briefing ging es endlich los. Wir richteten die Räder aus, kontrollierten alle Bremsen und testeten die Steuerung auf Fehler. Als dies alles erledigt war, beeilten wir uns schnell an den Start zu kommen um den letzten Bremstest zu machen und dann unseren ersten Wertungslauf zu absolvieren. Dieser endete allerdings in der 9 Runde aufgrund eines technischen Fehlers und konnte nicht gewertet werden. Als Karl mit unserem Fahrzeug von der Strecke zu unserer Box gebracht wurde, setzten wir uns gleich daran die gesammelten Daten auszulesen und auszuwerten um den Fehler zu finden. Wir fanden den Fehler und stellten dabei auch noch einen weiteren Fehler in der Steuerung fest. Der Fehler in der Steuerung wurde von unserem Programmierer Erik und unserem Freund Robert aus der Hochschule behoben. Wir arbeiten bis spät in die Nacht um alles für den finalen Tag vorzubereiten.
Sontag ein Tag voller Hoffnung, Spannung und Erfolgen.  Es war endlich soweit, wir kontrollierten ein letztes mal den Reifendruck und die Bremsen und dann ging es endlich los. Wir gingen vor zum Start und machten erneut den Bremstest, der vor jedem Start gemacht werden musste, ließen das Joulemeter auf null setzen um zu sehen wie viel Energie wir verbraucht haben. Unser Rennfahrer Karl war vor lauter Aufregung vor dem Start ganz still geworden und konzentrierte sich auf die Anweisungen die wir ihm vor dem Start gegeben hatten. Als Karl auf der Rennstrecke war, kommunizierten wir ständig mit ihm per Funkverbindung um ihm seine Rundenzeit anzusagen, damit er seine 10 Runden in 33 Minuten schafft. Es war ein harter Kampf auf der Strecke für Karl, denn er musste auf jedes Fahrzeug auf der Strecke und auf die Signale der Marschalls achten. Als Karl endlich im Ziel war, mit einer gültigen Zeit von 32,04 Minuten, viel er Herrn Mittelstädt Freude strahlen und glücklich in die Arme. Er hatte einen Energieverbrauch von ca. 85.000 Joule erzielt. Mit dieser Energieverbrauch hätten wir 584,2 km pro kWh fahren können. Mit diesem Ergebnis katapultierten wir uns auf Platz 1. Dies war uns allerdings nicht genug. Wir holten unseren zweiten Akku, tauschten die Akkus aus und schickten Karl gleich wieder auf die Strecke. Der Wert der aus diesem Lauf resultierte unterschied sich nur geringfügig von unserem ersten Wert. In der Mittagspause kam den der Entschluss schnell die Vorderräder mit neuen Mänteln zu bestücken und dann wieder auf die Strecke zu gehen. Diese Entscheidung brachte uns erneut einen großen Vorsprung. Wir haben uns um 10.000 Joule nochmal verbessert. Wir erreichten einen Wert von 75.000 Joule und würden damit 654,77 km pro kWh kommen. Mit diesem Wert war unser Sieg besiegelt, denn kein anderes Team kam an unsere Werte heran. Wir gingen zurück zu unserer Box machten unserer Siegerfoto und begannen mit dem Aufräumen und zusammenpacken in der Box und  auf dem Zeltplatz.
    Montag war der Tag des großen Aufbruchs. Wir mussten um 4.30 Uhr aufstehen um die Zelte abzubauen und das Fahrzeug der Hochschule beladen. Wir fuhren mit Taxi zum Bahnhof, stiegen in den TGV zum Pariser Flughafen und stiegen ins Flugzeug nach Berlin. Vom Bahnhof ging es dann nach Stralsund. Unsere erwartete Ankunftszeit beträgt 21.00 Uhr.

Der Transporter fuhr dann 7.30 Uhr los und der Rest wurde durch unsere französischen Freunde abgeholt. An der Rennstrecke trafen wir uns und richteten unsere Box ein. Von Shell haben wir dann noch Messinstrumente bekommen, die wir einbauen mussten und gegen 11.00 Uhr kam der große Moment,die technische Abnahme! Jeder wusste, wenn das nicht klappt war alles umsonst. Bei der Überprüfung durch Ingenieure von Shell wurde aber auch jedes noch so kleine Detail überprüft und wir mussten jede Menge Fragen beantworten und immer in Englisch! Aber wir haben es geschafft, in einem Ritt! Da viel uns ein Stein vom Herzen und Stolz waren wir auch! Anschließend ging es auf die Rennstrecke. Das war schon super zwischen den Autos aus allen anderen Ländern. Am Anfang musste ich ganz schön aufpassen denn in dieser Konfiguration bin ich noch gar nicht gefahren. Nachdem ich mich mental drauf vorbereitet hatte, durfte ich in das FAHRZEUG und wurde eingewiesen. Ohne "Wenn und Aber" musste ich losfahren was ein Wahnsinnsgefühl war. Man spürte deutlich die Beschleunigung des 250 W-Motors und auch die Beachtung der anderen Fahrzeuge war nicht einfach zu meistern, in den ersten Runden. Als ich die 11 Testrunden abgefahren hatte, nahmen wir die Werte der Messgeräte und werteten diese aus. Wir rechneten aus das ich mit einem Liter Benzin um die 3789 km weit kommen würde. Dies ist sehr erstaunlich wenn man bedenkt wie viel ein normales Auto verbrauchen würde.

Das Team Greendrive meldet sich erneut aus Le Mans und wird von einer dauerhaften Hitzewelle ordentlich durch gebraten. Nicht nur unsere Technik ist am Kochen, sondern auch euer Team Greendrive kocht ordentlich mit. Vor allem unser Sternekoch Paul hat erneut ein wunderbares Mahl mit einfachsten Mitteln kreiert. Außerdem haben wir heute den Geburtstag unseres Freundes Robert mit einem schönen Lied und einem schmackhaften Kuchen gefeiert. Gebacken wurde noch vor dem Wecken auch wenn der Kuchen etwas eigenartig aussieht. Wenn es etwas kühler wird, werden wir noch Geburtstags- grillen veranstalten. In der Nacht hatten wir Besuch! Ein kleiner Igel suchte nach fressbaren. Des Weiteren hat eine Abteilung unseres Teams die Rennstrecke besichtigt und der Rest hat unser Auto soweit fertiggestellt, dass wir bald voll durchstarten können. Unsere Spezialisten für Elektronik (Marcel) und für Programmierung (Erik) haben heute die Steuereinheit angepasst.
Auf Wiedersehen und viel Spaß wünscht euch euer Team Greendrive aus Frankreich.

Das Team Greendrive meldet sich aus dem heißen Le Mans. Wenn man diesem Tag eine Überschrift geben sollte, könnte man sagen:„ Zwischen Möhren und Computern." Unser Tag begann mit unser ersten Teambesprechung vor Ort. Als besprochen war, was noch zu tun ist, machten wir unsere "mobile" Werkstatt bereit und begann mit den Arbeiten. Diese stellten sich aber schnell als eine große Herausforderung, da die Hitze über
Le Mans buchstäblich stand. Um 10 Uhr hatten wir schon 32 °C. Diese Temperatur war aber noch nicht die höchste! Um 15 Uhr erreichten wir den Tageshöchstwert mit ca. 39°C. Durch die hohen Temperaturen mussten wir nach dem exzellenten Mittagessen von unserem Sternekoch Paul eine Zwangspause mit den Arbeiten einlegen. Dies nutzten alle ,um sich abzukühlen. Nach der Pause ging es mit den Arbeiten weiter. Wir arbeiteten dann bis Abends am Auto, um die anstrengende Hitze etwas zu umgehen.
Ein besondere Grüße an Herrn Siebert, seinen Gaskocher leistet hervorragende Dienst!
Wir melden uns dann morgen wieder.
Euer Team Greendrive

Das Team Greendrive ist heil in Le Mans angekommen! Die Reise begann mit guter Laune und endete auch so. Das änderte sich nur kurz, als uns die Nachricht erreichte, dass kurz nach unserer Abreise, vom Flughafen in Paris mit dem Zug nach Le Mans, ein Terroranschlag Paris ereilte. Alle waren in Gedanken. Dieser Schock wurde allerdings kurzfristig beendet, als das Team in Le Mans aus dem Zug stieg und einer 37°C Hitzefront entgegen kam. Nachdem der Campingplatz erreicht war, bauten alle zunächst das Camp auf. Morgen 8:30 Uhr findet die erster Teambesprechung statt und es werden die folgenden Tage letzte Vorbereitungen getroffen. Wir melden uns morgen wieder.
Bis bald!
Euer Team Greendrive

Nun geht es endlich los. Buchstäblich bis zur letzten Minute haben wir noch geschraubt, gelötet, programmiert, optimiert und probiert. Auch unser Schumi, Karl, hat seinen Arbeitsplatz getestet und für gut befunden (schick, oder?). Nun sind wir erstmal on Tour. Sehr gefreut hat uns, dass unsere Schule, vertreten durch Frau Rüter, uns mit einer kleinen Überraschung auf die Reise geschickt hat. Wir melden uns bald wieder, bis dann.

Auftritt in der Hochschule Stralsund

Das Team Greendrive hat eine weitere Veranstaltung geplant! Am 16. Januar von 8 Uhr bis 13 Uhr sind wir in der Mensa des Schulzentrums am Sund für eure Fragen da.

Greendrive ist ein Projekt der Schule "Schulzentrum am Sund". Ein Team von Schülern aus verschiedenen Klassen arbeiten zusammen um am Ende ein funktionsfähiges, schnelles, aber vor allem umweltfreundliches Auto zu bauen. Am 10.09.15 waren wir zu Besuch an der Fachhochschule Stralsund und durften eine Runde mit dem 'Thaiger' drehen. Das hat uns nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch nochmal einen echten Ansporn gegeben um selber ein Auto zu konstruieren.