Kunst-Klasse

Wir sind die Kunstklasse 11a. Unsere Klasse hat in der Schulzeit mehrere Projekte unter der Anleitung von Axel Zühlsdorff, dem Leiter des STiC-er Theaters und weiteren Dozenten realisiert. Wir sind in drei Arbeitsgruppen aufgeteilt. Diese sind Band, Medien und Schauspiel. Jeder Kurs arbeitet mindestens mit einem Dozenten. Auf der Bühne kommt es dann zur Interaktion der drei Gruppen. Die Band unterstützt sowie die Mediengruppe die Schauspieler. Dabei wird die Band durch den Dozenten Lars Knuth angeleitet. Die Mediengruppe wird von Stefan Pisch geleitet. Die Aufgaben der Gruppe sind, z. B. Kurzfilme mit aktuellen Bezügen zu den einzelnen Inszenierungen zu drehen. Die Gruppe des Schauspiels ermöglicht den Schülern den Körper besser zu beherrschen und sich in verschiedene Rollen und Charaktere hineinzuversetzen. Der Kurs ist unter Anleitung von Axel Zühlsdorff und Carolin Gierer. 

Das Buch „Wir Mädchen aus Zimmer 28“ von Hannelore Brenner-Wonschick wurde von Olek Witt zu einem sehr berührendem Theaterstück umgeschrieben und gemeinsam mit dem STiC-er Team inszeniert. Mary …, eine neue Dozentin half uns auch intensiv bei den Proben.
Das Theaterstück spielt zur Zeit des Nationalsozialismus in einem tschechischen Ghetto namens Theresienstadt. Der Großteil der Handlung ereignet sich im Zimmer 28 eines Mädchenheimes. Die Mädchen dort, leben auf engstem Raum, werden mit Notrationen verpflegt und leben in ständiger Angst deportiert zu werden. Betreuer versuchen sie mit Kunst, Tanz und Musik vom tobenden, düsteren Krieg und der drohenden Vernichtung abzulenken und Spaß in ihren Alltag zu bringen. Jedoch wird dies durch die wöchentlichen Transporte in die Konzentrationslager zerstört.
Die Inszenierung ist eine Kooperation zwischen dem STiC-er Theater und Stargardzkie Centrum Kultury.
Wir trafen die Teilnehmerinnen aus Polen im STiC-er Theater und lernten uns spielerisch kennen. Sowohl in Stralsund, als auch in Stargard arbeiteten wir an der Inszenierung. Die fertige Theaterinszenierung wurde in Stargard sowie in Stralsund aufgeführt

„Romeo und Julia“ von William Shakespeare ist wohl die berühmteste Liebestragödie. In dem Theaterstück geht es um zwei verfeindete Adelsdynastien, den Montagues und den Capulets, bei denen die Familienehre höher steht als das Liebesglück. 
Wir, die Klasse 11a des gymnasialen Schulteils des Schulzentrum am Sund bereiteten uns ein Schuljahr lang mit den Dozenten Axel Zühlsdorff und Carolin Gierer auf die Theaterinszenierung im StiC-er Theater vor. 
Durch die besondere Bühnenform (Arena) haben die Schauspieler die Möglichkeit besser mit dem Publikum zu interagieren. Wir traten nicht aus dem Vorhang heraus, sondern kamen von allen Seiten auf die Bühne. Des weiteren ist die Doppelbesetzung der Protagonisten eine Besonderheit, denn so kommt die innere Zerrissenheit der Hauptfiguren, die zum einen von Liebe erfüllt und zum anderen voller Schuldgefühle sind, besser zum Vorschein. 
Zwischen den verschiedenen Schaubildern laufen die Stummfilme der klasseninternen Mediencrew, die musikalisch von unserer Band begleitet werden. So wird die Aktualität des Theaterstückes unterstrichen.

Unser Stück „Einen Schmetterling habe ich hier nicht gesehen“ von Lilly Axter ist eine Collage über jüdische Kinder und Jugendliche in Konzentrationslagern zur Zeit des Nationalsozialismus und des 2. Weltkrieges. Wir stellten bei unserer Theaterinszenierung die positiven wie auch negativen Erfahrungen der Kinder dar. Die Kinder dort versuchten, trotz der unmenschlichen Bedingungen, in den Ghettos und Konzentrationslagern zu überleben und sich ihre Menschlichkeit zu bewahren. Unsere Dozenten standen uns immer zur Seite und vor allem gab uns Ninon Rößler individuelle Hilfe bei einzelnen Szenen.  „Zum Ende wurde es bei den Proben recht chaotisch. Doch alle haben noch einmal alles gegeben. Vom fertigen Stück war ich emotional sehr berührt“, sagte Ninon Rößler. 

„Die Inszenierung basiert auf dem erfolgreichen Roman von Cornelia Funke. Unter Anleitung ihres Lehrers Axel Zühlsdorff und Theaterpädagogin Manuela Morlok probte die Kunstklasse. Fünf Schüler dieser Klasse arbeiteten mit dem Stralsunder Musiker Lars Knuth im Rahmen des Bandunterrichts. „Tintenherz“ handelt von dem Buchbinder Mortimer Folchart, der von seiner Tochter Meggie liebevoll Mo genannt wird. Eines Tages, als Meggie noch klein ist, liest er seiner Frau Resa aus dem Buch „Tintenherz“ mit seiner begnadeten Stimme vor. Dabei werden der Verbrecher Capricorn und weitere Figuren aus dem Buch heraus in die wirkliche Welt gelesen. Dafür verschwindet seine Frau Resa, die Grenzen zwischen Realität und Geschriebenem verschwinden.“ OZ, Mittwoch, 09.10.2013